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Uhren & Schmuck Majok
1945 gründete Uhrmachermeister Alfred Majok in Zschieschen/ Großenhain sein Geschäft.
Anschließend bot er „Uhren-Optik-Schmuck“ in der Turnstraße/ Ecke Thälmannstraße in Großenhain an. 1951 eröffnete die Familie ihr neues Geschäft am Frauenmarkt. Reparaturarbeiten gehörten zum Haupterwerb des Uhrmachermeisters. Neuware wurde der privaten Firma, wie überall in der DDR, kaum geliefert. Die Servicearbeiten waren aber so gefragt, dass der Betrieb von Uhrmachermeister Majok Vertragswerkstatt für die Uhrenkombinate Glashütte – Weimar – Ruhla wurde.
Im Laufe der Jahre kam der Verkauf von neuen Wecker-, Tisch-, Wand- und Armbanduhren, sowie Gold-, Silber- und Modeschmuck hinzu.
Alfred Majok kreierte für seine Stadt 1960 eine Blumenuhr vor der Marienkirche. Sie wurde 1971 Opfer von Vandalen. Als Beitrag zur Landesgartenschau 2002 restaurierten Schwieger-Sohn Gert und Enkel Falk Majok – Bökelmann diese im Jahre 2000 und brachten sie wieder an der Marienkirche zur Aufstellung.
Seit 1971 hält die zweite Majok- Generation die Geschäftsgeschicke in der Hand. Tochter Ingrid und Ehemann Gert lernten das Uhrmacherhandwerk von der Pike auf und haben beide
den Meisterbrief in der Tasche. Ihre beiden Kinder, Grit und Falk, lernten Goldschmied, bzw.
Uhrmacher. Der Goldschmiedebranche ging es in der DDR nicht besser als dem Uhrmacher-Handwerk. Bekam letzteres Neuware nur bescheiden zugeteilt, waren die Goldschmiede-Meister auf Altgoldabgabe und Altgoldankauf ihrer Kundschaft angewiesen, sonst ging gar nichts.
Mit einem 1979 abgeschlossenen Kommissionshandelsvertrag mit der Konsum-Genossenschaft kam etwas mehr Ware in das Uhren- und Schmuckgeschäft, wodurch es seinen guten Ruf in Stadt und Region weiter ausbauen konnte. 1990 schlug dem staatlichen
Handel die letzte Stunde. Der Kommissionsvertrag wurde annulliert und der an die HO vermietete Zweitladen zurückgenommen. Aus beiden Geschäften errichtete das Inhaber-Ehepaar ein repräsentatives Fachgeschäft für Uhren und Schmuck. Der Handel mit Uhren und
Schmuck wurde forciert, Goldschmiede, Uhren- und Schmuckverkauf auf ein hohes Niveau gehoben. Tochter Grit und Sohn Falk legten die Meisterprüfungen in ihren Berufen ab. Sie brachten den Uhren- und Optikermeister Volker und die Fachberaterin Heike ins Geschäft und in die Familie. Das Team im Hause Majok– Bökelmann war komplett geworden und
begann, die geschäftliche Zukunft kreativ zu gestalten. Dazu gehört das hauseigene Glockenspiel, das seit 1996 am Geschäftshaus ertönt. Weiterhin kreierte die Firma limitierte Großenhainer Armbanduhren mit sieben verschiedenen bekannten Motiven der Stadt.
Auch in ihrer Freizeit arrangieren sich Gert und Falk für das Handwerk. So ist Uhrmacher-Meister Falk Majok – Bökelmann z. B. Vorsitzender des Gesellenprüfungs – Ausschusses
des Uhrmacherhandwerkes vom Land Sachsen in Glashütte.
Nicht zuletzt unterstützt unsere Firma die Jugendarbeit des Handballclubs Großenhain-HC Großenhain – durch Sponsoring.
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